Die Fördertechnik verbindet Vorbehandlung, Beschichtung, Trocknung und Einbrennen. Für die Auswahl werden Werkstücke, Transportlasten und Prozesszeiten gemeinsam mit dem Hallenlayout betrachtet.
Welche Angaben brauchen wir für die Planung?
- Werkstücke und Lasten: maximale Abmessungen, Gewicht je Bauteil, Anzahl je Traverse sowie das Gewicht der Traverse und Aufhängungen.
- Mengen und Durchsatz: typische Losgrößen, Schichtbetrieb und gewünschte Teilemenge; dazu die Verweilzeiten in den einzelnen Prozessschritten.
- Materialfluss: Be- und Entladung, Arbeitsplätze, Pufferplätze und die Reihenfolge der Stationen.
- Halle und Erweiterung: verfügbare Fläche und Höhe, Zugänge sowie geplante zusätzliche Module.
Manueller Transport oder angetriebene Traversen?
Bei wechselnden Werkstücken und kleinen Serien wird geprüft, wie Traversen zwischen den Stationen bewegt und gepuffert werden. Für wiederkehrende Abläufe können JUMBO-SHUTTLE oder Reibradantriebe den Transport unterstützen. Eine Hub-Senk-Station ergänzt den Ablauf dort, wo unterschiedliche Arbeitshöhen benötigt werden. Die Auswahl richtet sich nach Lasten, Wegeführung und dem abgestimmten Prozess.
Fördertechnik in realisierten Projekten
Der Bericht zu Huppertz: Werkstücktransport für Großteile beschreibt Traversen und Hub-Senk-Stationen. Bei Schachtel: Beschichtungsanlage auf begrenzter Fläche steht die Einbindung in das vorhandene Hallenlayout im Mittelpunkt. Die Angaben beziehen sich auf die jeweiligen Projekte.
Passende Prozessmodule: Waschkabinen für die Vorbehandlung und Pulverkabinen. Mehr zum modularen JUMBO-COAT-Anlagenkonzept. Fördertechnik für Ihre Werkstücke anfragen.
Wie werden Pufferplätze und Engpässe im Materialfluss geplant?
Vorbehandlung, Beschichtung und Trocknung und Einbrennen benötigen je nach Bauteil unterschiedliche Bearbeitungszeiten. Betrachten Sie deshalb nicht nur den Transport zwischen zwei Stationen, sondern auch wartende Traversen, Be- und Entladung und die Reihenfolge der Aufträge. Der Hallenplan sollte zeigen, wo Teile bereitgestellt werden und wie Arbeits- und Transportwege zugänglich bleiben. Ein zusätzliches Transportmodul allein erhöht die Produktionsmenge nicht, wenn ein anderer Prozessschritt den Ablauf begrenzt.