Pulverbeschichtungsanlage für Großteile bei Huppertz

Bei Huppertz in Sankt Vith verbindet eine zweite JUMBO-COAT-Anlage die manuelle Beschichtung großer Werkstücke mit automatischer Pulverapplikation. MEEH passte die Anlage an das erweiterte Teilespektrum des Stahl- und Apparatebauers an.

Anlagenhalle bei Huppertz mit roter Deckenfördertechnik und Beschichtungsstationen
Historische Projektaufnahme: Huppertz. Quelle: bereitgestellter MEEH-Projektbericht.

Die Aufgabe

Nach langjährigem Betrieb einer ersten Anlage benötigte Huppertz zusätzliche Kapazität und größere Bearbeitungsräume. Neben eigenen Metallbauprodukten werden Aufträge der Lohnbeschichtung bearbeitet. Große Einzelteile und wiederkehrende Serien stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an Handling und Beschichtung.

Die Lösung von MEEH

Das Konzept umfasst sieben Module und getrennte Vorbehandlungsmöglichkeiten für Stahl und Aluminium. Elektrische Querfahrbühnen verbinden die Stationen mit dem Verladebahnhof. Zwei der fünf Querfahrbühnen verfügen über Hub-Senk-Stationen, sodass sich das Aufhängen und Abnehmen der Werkstücke in den Materialfluss integrieren lässt.

Für große Bauteile steht eine manuelle Pulverkabine mit unterstützenden Arbeitsbühnen zur Verfügung. Die automatische Beschichtung arbeitet mit Pulverrückgewinnung. Der Haftwassertrockner nutzt Abwärme aus dem Einbrennofen; mehrere Traversenplätze im Ofen ermöglichen materialabhängige Verweilzeiten.

Technische Eckdaten des Projekts

Huppertz – Angaben aus dem Projektbericht
Werkstückabmessungen Bis 14 × 2,5 × 3,1 m (L × B × H)
System JUMBO-COAT
Aufbau Sieben Module
Handling Fünf elektrische Querfahrbühnen
Beschichtung Manuell und automatisch

Ergebnis und Projektstand

Die Anlage erweitert die Möglichkeiten für große Bauteile und verbindet diese mit automatisierter Bearbeitung. Der Bericht beschreibt die zweite Anlage als Investition in zusätzliche Kapazität und die langfristige Entwicklung des Betriebs. Eine allgemeine Durchsatz- oder Einsparquote lässt sich daraus nicht ableiten.

Quelle zur Fallstudie

JOT 2/2021, „Beschichtungsanlage, die Zweite“, bereitgestellter vierseitiger PDF-Bericht.

Die Angaben beschreiben das dokumentierte historische Projekt. Sie sind keine allgemeine Leistungszusage für andere Anlagen.

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