Modulare Pulverbeschichtungsanlage für Großteile

Jumbo-Coat® ist eine modulare Pulverbeschichtungsanlage für Großteile. Vorbehandlung, Pulverkabine, Einbrennofen und Fördertechnik werden auf Ihre Bauteile und den verfügbaren Raum abgestimmt.

Der modulare Aufbau ermöglicht eine Planung nach Ihrem aktuellen Bedarf und die spätere Ergänzung geeigneter Anlagenmodule. Welche Konfiguration passt, klären wir anhand von Werkstückabmessungen, Gewicht, Teilemix und Produktionsmenge.

Jumbo-Coat®

Pulverbeschichtungsanlagen

Jumbo-Coat® richtet sich an industrielle Eigenbeschichter und Beschichtungsdienstleister, die große Werkstücke beschichten und ihre Anlage auf wechselnde Aufgaben abstimmen möchten.

Ihre Werkstücke bestimmen die Planung

  • Bauteile und Beschichtung: Abmessungen, Gewichte, Materialien und die gewünschte Oberfläche bestimmen die Ausführung von Vorbehandlung, Kabinen und Ofentechnik.
  • Materialfluss und Erweiterung: Transport, Positionierung, verfügbare Hallenfläche und künftige Produktionsaufgaben fließen in das Förderkonzept und die Anordnung der Arbeitsbereiche ein.

Je nach Beschichtungsaufgabe kombinieren wir nasschemische oder mechanische Vorbehandlung, Pulverkabine und Ofentechnik. Strahl- und Nasslackierkabinen können bei entsprechendem Bedarf Teil des Anlagenkonzepts sein.

Die konkrete Ausführung und mögliche spätere Erweiterungen werden projektbezogen festgelegt. Unsere Referenzen zeigen realisierte Anlagenlösungen.

Beschichtungsversuche im Technikum

Im Technikum in Wimsheim lässt sich der Beschichtungsprozess an abgestimmten Musterteilen beurteilen. Gemeinsam klären wir die geeigneten Werkstücke und Prozessschritte. Das Ergebnis gilt für die vereinbarten Versuchsbedingungen; für die spätere Anlage betrachten wir zusätzlich Teilevielfalt, Mengen, Materialfluss und Platzbedarf.

Beschichtungsversuch besprechen

Anlagenbild
Ansicht Kabinen Jumbo-Coat Anlage

Anlagenkomponenten

Modular nachrüstbare Anlagenkomponenten, die mit Ihren steigenden Anforderungen wachsen.

Die Module erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Beschichtungsprozess:

  • Waschkabine: nasschemische Reinigung und Vorbehandlung der Werkstücke
  • Pulverkabine: Auftrag des Pulverlacks
  • Trocknung und Einbrennen: Entfernen von Restwasser nach einer wässrigen Vorbehandlung und anschließendes Aushärten der Pulverschicht in den dafür geplanten Prozessschritten
  • Fördertechnik: Transport und Positionierung der Werkstücke

Welche Module benötigt werden und wie sich eine Anlage erweitern lässt, hängt von der vorhandenen Ausführung und den künftigen Produktionsaufgaben ab. Die Modulübersicht erleichtert den Vergleich.

Vorteile für Ihre Produktion

Ihr Vorteile

  • Projektbezogene Auslegung: Arbeitsbereiche und Förderkonzept werden auf Werkstückgröße, Gewicht und Teilemix abgestimmt.
  • Modularer Aufbau: Geeignete Komponenten lassen sich entsprechend der Anlagenplanung kombinieren und ergänzen.
  • Übersichtlicher Materialfluss: Die Anordnung berücksichtigt Arbeitswege, Bedienung und Zugänglichkeit.
  • Planung für den Betrieb: Energiebedarf, Wartungszugang und Erweiterungswünsche fließen in die Auslegung ein.

Die Wirtschaftlichkeit wird anhand Ihrer Produktionsdaten beurteilt. Konkrete Einsparungen oder Durchsätze lassen sich erst für die geplante Ausführung belastbar bewerten.

Häufige Fragen zur modularen Anlage

Kann die Anlage später erweitert werden?

Geeignete Module können entsprechend der Anlagenplanung kombiniert und ergänzt werden. Welche Erweiterung möglich ist, hängt von der vorhandenen Ausführung, den Schnittstellen und den künftigen Produktionsaufgaben ab.

Welche Angaben benötigen Sie für die erste Beratung?

Nennen Sie uns Werkstückabmessungen, Gewichte, Materialien, Teilemix und Produktionsmenge. Ein Hallenplan und Angaben zur vorhandenen Technik helfen bei der Abstimmung. Beschreiben Sie außerdem Ihre Erweiterungswünsche.

Wie planen Sie die Beschichtung großer Werkstücke?

Betrachten Sie neben den Außenmaßen die Aufhängung, den Schwerpunkt und den Weg des Werkstücks durch alle Stationen. Die nutzbaren Öffnungen von Vorbehandlung, Kabine und Ofen müssen zum Bauteil und zum Transport passen. Auch Rangierflächen und Pufferplätze gehören in den Hallenplan. Die Fördertechnik für Großteile verbindet diese Schritte; sie wird gemeinsam mit den Prozessmodulen ausgelegt.

Wann vergleichen Sie eine modulare Anlage mit einer Durchlaufanlage?

Bei wechselnden Bauteilen und unterschiedlichen Bearbeitungszeiten ist die Organisation einzelner Stationen entscheidend. Bei wiederkehrenden Teilen lässt sich zusätzlich ein kontinuierlicher Transportablauf prüfen. Vergleichen Sie das Jumbo-Coat® Konzept deshalb mit einer automatischen Flex-i-Coat® Durchlaufanlage anhand desselben Teilemixes, der gewünschten Mengen und der Farbwechsel. Eine feste Stückzahlgrenze ersetzt diese Betrachtung nicht. Unsere Pulverbeschichtungsanlagen im Systemvergleich zeigen die Unterschiede bei Werkstücken, Materialfluss und Auslegung.

Anwendungsbeispiele für große Werkstücke

Ein modularer Materialfluss muss zu unterschiedlichen Bauteilen und Losgrößen passen. Zwei dokumentierte JUMBO-COAT-Projekte zeigen solche Aufgaben: Landmaschinenbauteile im Amazone-Projekt und große und schwere Konstruktionen im Kramer-Projekt. Die vollständigen Anlagenberichte mit den jeweiligen Projektdaten finden Sie im Blog.

Für Ihren eigenen Hallenplan bündelt der Planungsleitfaden mit Anfrage-Checkliste die benötigten Angaben zu Werkstücken, Produktionsablauf und Infrastruktur.

Jumbo-Coat® Anlage für Ihre Werkstücke planen.

Anlagenbild

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Mit unseren Produkten zur Pulverbeschichtung und mechanischen sowie nasschemischen Vorbehandlung ermöglichen wir Ihnen Qualitätsstandards für folgende Zertifizierungen:

Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung e.V.

GSB International e.V.

QUALISTEELCOAT

QUALICOAT

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