- Projektbezogene Auslegung: Arbeitsbereiche und Förderkonzept werden auf Werkstückgröße, Gewicht und Teilemix abgestimmt.
- Modularer Aufbau: Geeignete Komponenten lassen sich entsprechend der Anlagenplanung kombinieren und ergänzen.
- Übersichtlicher Materialfluss: Die Anordnung berücksichtigt Arbeitswege, Bedienung und Zugänglichkeit.
- Planung für den Betrieb: Energiebedarf, Wartungszugang und Erweiterungswünsche fließen in die Auslegung ein.
Die Wirtschaftlichkeit wird anhand Ihrer Produktionsdaten beurteilt. Konkrete Einsparungen oder Durchsätze lassen sich erst für die geplante Ausführung belastbar bewerten.
Häufige Fragen zur modularen Anlage
Kann die Anlage später erweitert werden?
Geeignete Module können entsprechend der Anlagenplanung kombiniert und ergänzt werden. Welche Erweiterung möglich ist, hängt von der vorhandenen Ausführung, den Schnittstellen und den künftigen Produktionsaufgaben ab.
Welche Angaben benötigen Sie für die erste Beratung?
Nennen Sie uns Werkstückabmessungen, Gewichte, Materialien, Teilemix und Produktionsmenge. Ein Hallenplan und Angaben zur vorhandenen Technik helfen bei der Abstimmung. Beschreiben Sie außerdem Ihre Erweiterungswünsche.
Wie planen Sie die Beschichtung großer Werkstücke?
Betrachten Sie neben den Außenmaßen die Aufhängung, den Schwerpunkt und den Weg des Werkstücks durch alle Stationen. Die nutzbaren Öffnungen von Vorbehandlung, Kabine und Ofen müssen zum Bauteil und zum Transport passen. Auch Rangierflächen und Pufferplätze gehören in den Hallenplan. Die Fördertechnik für Großteile verbindet diese Schritte; sie wird gemeinsam mit den Prozessmodulen ausgelegt.
Wann vergleichen Sie eine modulare Anlage mit einer Durchlaufanlage?
Bei wechselnden Bauteilen und unterschiedlichen Bearbeitungszeiten ist die Organisation einzelner Stationen entscheidend. Bei wiederkehrenden Teilen lässt sich zusätzlich ein kontinuierlicher Transportablauf prüfen. Vergleichen Sie das Jumbo-Coat® Konzept deshalb mit einer automatischen Flex-i-Coat® Durchlaufanlage anhand desselben Teilemixes, der gewünschten Mengen und der Farbwechsel. Eine feste Stückzahlgrenze ersetzt diese Betrachtung nicht. Unsere Pulverbeschichtungsanlagen im Systemvergleich zeigen die Unterschiede bei Werkstücken, Materialfluss und Auslegung.
Anwendungsbeispiele für große Werkstücke
Ein modularer Materialfluss muss zu unterschiedlichen Bauteilen und Losgrößen passen. Zwei dokumentierte JUMBO-COAT-Projekte zeigen solche Aufgaben: Landmaschinenbauteile im Amazone-Projekt und große und schwere Konstruktionen im Kramer-Projekt. Die vollständigen Anlagenberichte mit den jeweiligen Projektdaten finden Sie im Blog.
Für Ihren eigenen Hallenplan bündelt der Planungsleitfaden mit Anfrage-Checkliste die benötigten Angaben zu Werkstücken, Produktionsablauf und Infrastruktur.
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