Anlagenkomponenten
Abgestimmt auf Teilemix und Produktionsmenge
Die Komponenten werden entsprechend ihrer Prozessaufgabe ausgewählt:
- Vorbehandlung: Reinigung und Vorbereitung der Werkstückoberfläche
- Trocknungs- und Ofentechnik: Restwasser entfernen und Pulverlack in den dafür vorgesehenen Stationen aushärten
- Pulverkabine: Auftrag des Pulverlacks
- Fördertechnik: Verbindung der Arbeitsstationen und abgestimmter Materialfluss
Für die Konfiguration sind neben Werkstückgröße und Teilemix auch Farbwechsel, Produktionsmenge und Automatisierungsgrad relevant. Weitere Informationen enthält die Übersicht der Anlagenmodule.
Vorteile für Ihre Produktion
Automatisierte Abläufe für Ihre Serienproduktion
- Automatisierter Materialfluss: Die Fördertechnik verbindet die Stationen entsprechend dem geplanten Produktionsablauf.
- Abgestimmte Prozessschritte: Vorbehandlung, Trocknung, Pulverauftrag und Einbrennen werden gemeinsam ausgelegt.
- Auslegung nach Produktionsaufgabe: Teilemix, Menge und gewünschter Automatisierungsgrad bestimmen das Anlagenkonzept.
- Integration in den Betrieb: Hallenfläche, Schnittstellen und Zugänglichkeit werden bei der Planung berücksichtigt.
Erreichbarer Durchsatz, Energiebedarf und Wirtschaftlichkeit hängen von der konkreten Konfiguration und dem Betrieb ab. Diese Größen bewerten wir für Ihr Projekt.
Fragen zur Anlagenplanung
Welche Angaben benötigen wir für die Planung?
Werkstückmaße und -gewichte, Materialien, Teilemix, Produktionsmenge und Schichtmodell bilden die Grundlage. Ergänzen Sie Angaben zu Farbwechseln, Qualitätsanforderungen, Hallenfläche und vorhandenen Medienanschlüssen.
Wann kommt eine automatische Anlage infrage?
Flex-i-Coat® kommt für die Serienproduktion mit einem abgestimmten Materialfluss infrage. Ob eine automatische oder modulare Pulverbeschichtungsanlage besser passt, klären wir anhand Ihres Teilemixes und Produktionsablaufs. Die Auswahlhilfe für unsere Pulverbeschichtungsanlagen stellt die beiden Konzepte nach Werkstücken, Materialfluss und Auslegung gegenüber.
Wie lassen sich Beschichtungsanforderungen vorab prüfen?
Beschichtungsversuche im Technikum können helfen, Musterteile und Prozessanforderungen für die Auslegung abzustimmen. Umfang und Ziel des Versuchs besprechen wir projektbezogen.
Was bestimmt den Durchsatz einer Pulverbeschichtungsanlage?
Die gewünschte Menge pro Schicht wird mit Teileabständen, Be- und Entladung sowie den erforderlichen Prozesszeiten abgeglichen. Werkstückgeometrie und Beschichtungsaufgabe beeinflussen die Anordnung der Teile. Die automatische Fördertechnik und die Trocknungs- und Einbrennstrecken werden gemeinsam betrachtet. Eine Fördergeschwindigkeit allein beschreibt deshalb noch keine erreichbare Produktionsmenge.
Wie werden Farbwechsel in der Serienfertigung berücksichtigt?
Für die Planung benötigen wir das Farbspektrum, die Häufigkeit der Wechsel und die typischen Losgrößen. Reinigung, Pulverversorgung und Rückgewinnung werden auf diese Aufgaben abgestimmt. Auch die Reihenfolge der Produktionsaufträge und die verfügbaren Puffer beeinflussen den Ablauf. Das passende Konzept klären wir anhand Ihrer tatsächlichen Farbwechsel; eine pauschale Wechselzeit lässt sich daraus nicht ableiten.
Automatische Beschichtung im Bestandsgebäude
Vorhandene Stützen, Förderwege und unterschiedliche Werkstücke gehören gemeinsam in die Layoutplanung. Ein dokumentiertes Beispiel ist die FLEX-i-COAT-Anlage bei Plastcoat. Der Anlagenbericht zeigt, wie automatisierte Beschichtung und manuelle Bearbeitung größerer Teile in einer vorhandenen Halle zusammengeführt wurden.
Für die erste Abstimmung hilft unsere Checkliste für Produktionsdaten und Anlagenlayout. Damit lassen sich Werkstücke, Mengen, Farbwechsel und die räumlichen Bedingungen strukturiert beschreiben.

Mit unseren Produkten zur Pulverbeschichtung und mechanischen sowie nasschemischen Vorbehandlung ermöglichen wir Ihnen Qualitätsstandards für folgende Zertifizierungen:
Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung e.V.
GSB International e.V.
QUALISTEELCOAT
QUALICOAT







