FLEX-i-COAT bei Plastcoat: Anlage im Bestandsgebäude

Für den Dresdner Lohnbeschichter Plastcoat entwickelte MEEH eine FLEX-i-COAT-Anlage, die automatisierte Beschichtung und die manuelle Bearbeitung größerer Werkstücke verbindet. Die Planung musste die vorhandene Hallenstruktur berücksichtigen.

FLEX-i-COAT-Anlage bei Plastcoat mit orangefarbener Fördertechnik und aufgehängten Bauteilen
Historische Projektaufnahme. Quelle: bereitgestellter MEEH-Projektbericht.

Die Aufgabe

Die Bestandshalle mit zahlreichen Stützen ließ wenig Spielraum für ein Standardlayout. Gleichzeitig sollte die Anlage unterschiedliche Werkstoffe, lange Profile und anspruchsvolle Sonderteile verarbeiten können. Das Projekt erforderte deshalb eine genaue Abstimmung zwischen Förderwegen, Vorbehandlung, Ofen und Beschichtung.

Die Lösung von MEEH

MEEH passte die Prozessstationen an die räumlichen Bedingungen an. Die Vorbehandlung wurde tiefer angeordnet; weitere Anlagentechnik konnte auf einer zusätzlichen Ebene untergebracht werden. Die Fördertechnik transportiert die Werkstücke an sieben Meter langen Traversen durch die Anlage.

Neben der automatisierten Bearbeitung ist eine manuelle Kabine für größere Teile vorgesehen. Materialabhängige Vorbehandlungsfolgen, eine Verdampferanlage zur Wasseraufbereitung und die Aufzeichnung von Prozessparametern gehören zum beschriebenen Konzept. QR-gestützte Informationen und die Visualisierung unterstützen die Zuordnung der Bearbeitungsschritte.

Technische Eckdaten des Projekts

Plastcoat – Angaben aus dem Projektbericht
Traversenlänge 7 m
Traversenbeladung Bis 1.000 kg
Manuelle Bearbeitung Bis 7.000 × 1.200 × 2.100 mm
System FLEX-i-COAT
Materialien Stahl, Aluminium und verzinkte Teile

Ergebnis und Projektstand

Der Projektbericht zeigt, wie sich ein erweitertes Teilespektrum mit einer vorhandenen Hallenstruktur verbinden lässt. Die Stärke des Beispiels liegt in der individuellen Layoutplanung und der Kombination unterschiedlicher Beschichtungsaufgaben. Eine im Bericht geplante GSB-Zertifizierung wird hier nicht als bereits erteilte Zulassung dargestellt.

Quelle zur Fallstudie

MO-Sonderdruck „Das Pulver immer neu erfinden“, bereitgestellter zweiseitiger PDF-Bericht; ein eindeutiges Erscheinungsdatum ist in der Auswertung nicht belegt.

Die Angaben beschreiben das dokumentierte historische Projekt. Sie sind keine allgemeine Leistungszusage für andere Anlagen.

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